Kategorie: Sägen

Japanische Sägen sind sofort einsatzbereit – anders als japanische Hobel, die erst aufwendig eingerichtet werden müssen. Ihre induktionsgehärteten Zähne bleiben lange scharf, und weil eine Japansäge auf Zug schneidet statt auf Druck, kann das Blatt extrem dünn sein: schmale Schnittfugen, wenig Materialverlust und spürbar weniger Kraftaufwand.

Welche Säge die richtige ist, hängt vor allem von der Faserrichtung ab. Als Faustregel gilt: Große Zahnabstände trennen die langen Fasern im Langholz schnell und sauber, feine Zahnabstände sorgen für ausrissfreie Schnitte quer zur Faser. Die zweiseitige Ryoba vereint beides, die feine Dozuki ist die erste Wahl für Zinken und Schwalbenschwänze, die rückenlose Kataba spielt ihre Stärke bei tiefen Schnitten aus.

Welcher Typ zu dir passt, erklärt unser Japansäge-Ratgeber samt direktem Vergleich Dozuki, Ryoba oder Kataba?. Und wie du von Hand sauber sägst, zeigt dir Schritt für Schritt Japansäge richtig benutzen.

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